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Was ist FDM?

Das Kürzel FDM® beschreibt die patentierte Technologie (Fused Deposition Modeling) von Stratasys und dient als Technologieplattform der vollautomatischen Umsetzung von 3D-CAD-Daten in funktionsfähige Bauteile und Baugruppen aus unterschiedlichen Thermoplasten.

FDM Technologie

Der Stratasys FDM Prozess bedarf weder gefährlicher Materialien und Techniken noch Investitionen in Raumbelüftung und -klimatisierung. Ohne Spezialisten beschäftigen zu müssen, ist FDM damit ideal dafür geeignet, auch in der Büroumgebung des Engineerings betrieben zu werden. Mit FDM produzieren Sie reale Bauteile/-gruppen in gerade einmal 3 Schritten. Dies steht im krassen Gegensatz zu anderen Technologien mancher Mitbewerber, die bis zu 16 Arbeitsschritte benötigen. Nur Daten bearbeiten, die Maschine das Teil bauen lassen und anschließend ebenfalls automatisch die Stützen entfernen – fertig! Die Geschwindigkeit des FDM Prozesses ist daher zumindest ebenbürtig mit den meisten anderen generativen Fertigungsmethoden, da eben deren zahlreiche und oft zeitraubenden Arbeitschritte nicht anfallen.

Beeindruckende Genauigkeit

Stratasys verwendet mit dem FDM Prozess sehr stabile Thermoplaste, wodurch klimatische Einflüsse die Maße der gebauten Teile nicht verändern. Die Genauigkeit der FDM Bauteile werden in dieser Industrie daher auch als die höchste eingeschätzt.
FDM Bauteile sind bekannt als in ihren Abmessungen akkurat, stabil und haltbar. Sie behalten über die Zeit ihre Toleranzen ohne sich zu verziehen, zu schrumpfen oder Wasser anziehend zu wirken, wie das einigen harzbasierenden Systemen zu eigen ist. In einer unabhängigen Studie der SME (Society of Manufacturing Engineers) zur Genauigkeit der unterschiedlichen Technologien, ging FDM als klarer Sieger hervor.

Vielseitigkeit

Kein Entwicklungssschritt, der nicht durch FDM abgedeckt werden kann. Vom Konzeptmodell über den Prototyp für Funktionstests bis zur Produktion von Bauteilen in der realen Anwendung lässt sich der FDM Prozess einsetzen.

Keine Werkzeugkosten bei neuen Konstruktionsmethoden

Direct Digital Manufacturing mit FDM erlaubt die Herstellung von Bauteilen mit bisher “unmöglichen“ Geometrien oder mit solchen, die nur zu inakzeptabel hohen Kosten mit den herkömmlichen Methoden hätten produziert werden können.

Wenn FDM für das Direct Digital Manufacturing von Kleinserien, individualisierten Produkten oder Vorserien-/Serienanlaufteilen genutzt werden kann, ist der direkte Nutzen in Zeit und Geld nicht weit. Mit DDM können ohne Nachteile noch in der laufenden Produktion beständig Konstruktionsänderungen einfließen- quasi kostenlos!

Der Fused Deposition Modeling-Prozess

Der FDM-Prozess selbst beginnt mit der Aufbereitung der im STL-Dateiformat gespeicherten 3D CAD Daten in der zum System gehörenden Software Insight. Damit wird das zu erstellende Objekt für den Bauprozess in die richtige Lage positioniert und im Anschluss daran in mathematisch berechnete Schichten zerlegt (Slicen). Die Stützkonstruktionen werden, soweit sie erforderlich sind, automatisch berechnet. Danach werden die noch technologisch aufbereiteten, geslicten Daten an die FDM-Anlage übertragen.

Das Modellmaterial liegt in Drahtform auf leicht nachladbaren Spulen vor. Es wird in den in x und y verfahrbaren FDM-Maschinenkopf gezogen, dort im Liquefier geschmolzen und anschließend durch die Düse extrudiert und auf der Bauplattform aufgebracht, wobei sich das Material sofort verfestigt und durch thermisches Verschmelzen verbindet. Durch absenken der Bauplattform in z Richtung wird so das Modell Schicht für Schicht erzeugt. Nach Fertigstellung des Modells steht dieses ohne großen Nachbearbeitungsaufwand als Bauteil/-gruppe zur Verfügung.


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