BMD™-Technologie

Wie funktioniert die BMD-Technologie?

Mit der BMD™-Drucktechnologie (Bound Metal Deposition) lassen sich komplexe Bauteile und Baugruppen aus hochwertige Metall-Legierungen wie Stahl, Edelstahl, Kupfer und Kovar schnell und einfach herstellen .

Beim BMD™-basierten 3D-Druck werden MIM-gebundene Metallstäbe aufgeschmolzen, mit einem in X- und Y- beweglichen Maschinenkopf durch eine Düse extrudiert und als halbflüssiger Metallstrang schichtweise auf einer Bauplattform abgesetzt. Die Schichtstärke hierbei beträgt 0,050 mm. So entstehen Schicht für Schicht die sogenannten Grünlinge.
Diese Grünlinge werden anschließend in den softwaregesteuerten Entbinder gegeben, wo ein Großteil der verarbeiteten organischen Bindemittel durch Lösungsmittelextraktion herausgelöst wird. Die Bauteilgeometrie und die chemische Reinheit des Werkstoffs werden hierdurch nicht beeinflusst.

Nach dem Herauslösen der Bindemittel werden in den sogenannten Bräunlinge über ein Wärmenachbehandlungsverfahren verbliebene Pulverpartikel in einen festen Verbund überführt. Die Bräunlinge werden im Sinterofen Temperaturen nahe der Schmelztemperatur des jeweiligen Werkstoffs ausgesetzt. Dadurch wird die Festigkeit und Dichte der Bauteile nochmals erhöht und sie schrumpfen auf ihre gewollte Sollgröße.
Die während dem 3D-Drucken mit aufgebauten Stützkonstruktionen gehen keine feste Verbindung mit den Bauteilen ein und können nach dem Sintern einfach von Hand herausgebrochen werden.

Was sind die Vorteile?

  • kostengünstige Fertigung von Metallteilen in kleinen Stückzahlen z.B. Sonderanfertigungen oder Ersatzteile
  • derzeit 6 hochwertige Metall-Legierungen
  • sauberer Prozess (kein Pulverhandling)
  • keine geschweißten Stützkonstruktionen (einfaches Ablösen von Hand)
  • einfache Baugruppen in einem Druck möglich

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